Herzlich Willkommen auf der Internetseite der 
Notarin Susanne Schulze in Parsberg

Liebe Mandanten,

meine Aufgabe ist es, Ihre Erklärungen umgehend und rechtssicher zu beurkunden und zu vollziehen. Dafür nehme ich mir die Zeit, ihre Angelegenheiten ausführlich zu besprechen und zu überdenken. Ich biete Ihnen eine unabhängige und unparteiische Beratung in allen Rechtsgebieten, in denen die Mitwirkung eines Notars gesetzlich vorgeschrieben ist oder von Ihnen gewünscht wird. Durch meine neutrale Stellung und Fachkenntnisse sorge ich dafür, dass die Interessen aller Beteiligten ausgewogen gewahrt werden, insbesondere durch Beratung und Aufklärung. Mein Ziel ist es, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen zu entwickeln, Ihre Wünsche und Vorstellungen in einer ausgewogenen, beständigen Urkunde umzusetzen und damit Rechtssicherheit zu schaffen. Viele mögliche Streitpunkte können durch eine zuverlässige Vertragsgestaltung von vornherein vermieden werden. Nach der Beurkundung übernimmt mein erfahrenes und kompetentes Mitarbeiterteam den Vollzug und die Abwicklung ihres Rechtsgeschäfts. Ob Sie mich als Privatperson, Landwirt, Existenzgründer oder Unternehmer aufsuchen: Sie können sicher sein, dass Ihr Anliegen professionell geregelt und späteren Streitigkeiten wirksam vorgebeugt wird.

Auf folgenden Seiten möchte ich Ihnen meine Mitarbeiter vorstellen und Sie auf Ihren Notarbesuch vorbereiten. Weiter finden Sie Hinweise zur Anfahrt, allgemeine Informationen zum Notaramt und eine Historie des Notariats in Parsberg.

Zur optimalen Vorbereitung auf den Notartermin können Sie Checklisten als editierbare PDF Formulare zu allen relevanten Rechtsbereichen downloaden und bei ihrem persönlichen Beratungsgespräch gezielte Fragen zu Ihrem Anliegen stellen, die mein Team und ich Ihnen gerne ausführlich erläutern werden.

Ihre Notarin
Susanne Schulze

 

Tätigkeitsfelder


Notariellen Rat und notarielle Vertragsgestaltungen können Sie auf vielen Gebieten in Anspruch nehmen. Immer stehen wir Ihnen als juristische Experten gern zur Verfügung. Hier stellen wir Ihnen besonders wichtige und typische Bereiche notarieller Amtstätigkeiten vor.

 


 

Aktuelles

Notare - Aktuelles

Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer verfassungswidrig

8 Januar 2015

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

Die derzeitigen Verschonungsregelungen führen zu Ungleichbehandlungen der Erben von betrieblichem und nichtbetrieblichem Vermögen, die ein enormes Ausmaß erreichen können. Betriebe, die mehrere Jahre von den Erben fortgeführt werden und in denen die Arbeitsplätze erhalten bleiben, sind weitgehend oder sogar gänzlich von der Erbschaftsteuer befreit. Für nichtbetriebliche Vermögenswerte wie Geld, Wertpapiere oder Immobilien fällt dagegen grundsätzlich Erbschaft- und Schenkungsteuer an. Abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und der Steuerklasse liegt der Steuersatz zwischen 7 und 50 Prozent.

Diese Ungleichbehandlung lässt das Bundesverfassungsgericht im derzeitigen Ausmaß nicht weiter gelten. Zwar ist es nach Ansicht der Verfassungsrichter auch weiterhin zulässig, kleine und mittlere Unternehmen, die in personaler Verantwortung geführt werden, zur Sicherung ihres Bestands und zur Erhaltung der Arbeitsplätze steuerlich zu begünstigen. Eine Privilegierung auch größerer Betriebe darf künftig jedoch nur noch erfolgen, wenn das Bedürfnis einer solchen Verschonung auch konkret festgestellt ist.

Während bislang für Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten eine Ausnahmeregelung bestand, werden zudem künftig auch kleinere Unternehmen den tatsächlichen Erhalt von Arbeitsplätzen anhand ihrer Lohnsumme nachweisen müssen. Auch wird die derzeitige Regelung wegfallen, die die Verschonung von betrieblichem Vermögen mit einem Verwaltungsvermögensanteil von bis zu 50 Prozent ermöglicht. Eine derart umfangreiche Einbeziehung von nicht produktivem und daher grundsätzlich nicht förderungswürdigem Vermögen ist den Urteilsgründen zufolge nicht gerechtfertigt.

Die genannten Verfassungsverstöße haben zur Folge, dass die beanstandeten Regelungen insgesamt mit dem Grundgesetz unvereinbar sind. Das Gericht hat dem Gesetzgeber daher aufgegeben, bis spätestens zum 30. Juni 2016 eine verfassungskonforme Neuregelung zu treffen. Bis zur Neuregelung sind die derzeitigen Vorschriften weiter anwendbar. Bis zu diesem Zeitpunkt kann also – von Gestaltungsmissbrauch abgesehen – auf Grundlage des bisherigen Rechts gestaltet werden, was insbesondere für lebzeitige Betriebsübertragungen von besonderer Relevanz ist. Als in den Bereichen der Vermögensübertragung besonders qualifizierte und erfahrene Berater stehen die Notarinnen und Notare für Fragen in Zusammenhang mit geplanten Betriebsübertragungen und eine auf den konkreten Fall zugeschnittene Beratung zur Verfügung.

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